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Studien über lockere vulcanische Auswürflinge.

Penck, Albrecht

Kurzfassung

Mit vielleicht allzugrosser Vorliebe hat die Petrographie von jeher die massigen Gesteine in den Kreis ihrer Untersuchungen gezogen. Grosse Aufmerksamkeit ist stets den Eruptivgesteinen gewidmet, während andere Gebiete geradezu stiefmütterlich behandelt worden sind. Für eine grosse Reihe von Gesteinen, die freilich sehr unscheinbar aussehen mögen, sind kaum die einfachsten Kriterien zur Wiedererkennung festgestellt, geschweige denn ihre Entstehungsart; andere wieder, welche die interessantesten genetischen Schlüsse ermöglichen, sind kaum analysirt, kaum beschrieben wurden. Vor Allem sind die vulcanischen Tuffe in dieser Weise vernachlässigt worden. Ich habe mich davon häufig genug gelegentlich einer geologischen Aufnahme in dem grossen Porphyrgebiete Sachsens überzeugen müssen. Dies veranlasste mich, die genannten Gesteine näher zu studiren. Ich ging dabei von den lockeren vulcanischen Auswürflingen aus, die, wenn sie sich verfestigen, die vulcanischen Tuffe bilden. Die Untersuchung dieser Gebilde lieferte einige Ergebnisse, die in mancher Beziehung interessant sind, insbesondere da sie hier und da genetische Folgerungen ermöglichen. Es sei daher gestattet, zunächst sie mitzutheilen; binnen Kurzem werden dann ,Studien über die Tuffe der tertiären und nachtertiären Eruptivgesteine" folgen. Das untersuchte Material erhielt ich durch die Güte der Herren Prof. Dr. H. B. Geinitz in Dresden, Prof. Dr. A. Stelzner in Freiberg, Prof. Dr. K. v. Seebach durch freundliche Vermittlung des Herrn Dr. E. Geinitz in Göttingen und Dr. E Hussak in Leipzig, wofür ich denselben meinen ergebensten Dank an dieser Stelle wiederhole.