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Vulkanische Asche von der Insel Vulcano

Baltzer, Armin

Kurzfassung

Früher berichtete ich über zwei weisse vulcanische Aschen von der Insel Vulcano, die durch eigentümliche Zusammensetzung sich von den gewöhnlichen Aschen unterschieden und doch auch wie diese massenhaft auftraten. Die eine bestand vorwaltend aus Kieselsäure, die andere war reich an Gyps. Es schien mir zweckmässig, solche Aschen Solfatarenaschen zu nennen, um damit auf ihren Ursprung hinzuweisen. Erstere Asche wurde ebenfalls durch vom Rath untersucht, der denselben hohen Kieselsäuregehalt fand, dagegen meine Annahme, es liege eine Tridymitasche vor, verwarf und zwar wegen des Umstandes, den ich schon selbst in den Worten hervorhob: ,dagegen gelingt es nicht, in dem feinen Pulver ausgebildete Krystalle oder auch nur deutlich begrenzte Krystallflächen wahrzunehmen". Mir erschien dies mangelnde Kriterium bei einer derartig zerstäubten Substanz weniger wichtig, wie das für Quarz viel zu niedrige specifische Gewicht bei einem Gehalt von ziemlich viel doppeltbrechender Substanz. Zudem schien der erwähnte Forscher in einer brieflichen Mittheilung der Ansicht zu sein, dass doch vielleicht der Kieselsäuregehalt zumeist an Basen gebunden sein könne. Die folgenden Versuche werfen noch einiges Licht auf diese Fragen: [...]