Original paper

Über angestellte krystallographische und chemische Untersuchungen an Arsenkiesen verschiedener, z. Th. neuer Fundorte (z.B. Binnenthal). Die Resultate sind folgende:

Arzruni, Andreas

Kurzfassung

1. Die Winkelgrössen der verschiedenen Arsenkiese sind verschieden und hängen von der Verschiedenheit der chemischen Zusammensetzung ab. 2. Die chemische Zusammensetzung der Arsenkiese lässt sich weder durch die Formel Fe S2 + Fe As2, noch durch die Annahme von isomorphen Mischungen dieser beiden Eisenverbindungen ausdrücken. Jedem Arsenkiese würde vielmehr eine bestimmte chemische Formel zukommen, indem jede derselben von den anderen ein wenig verschieden ist. 3. Mit dem wachsenden Schwefelgehalt (also abnehmenden Arsengehalt) der Arsenkiese nimmt der spitze spitze Prismenwinkel (Spaltungsprisma) zu.