Original paper

Gesteinsproben aus verschiedenen Punkten der Hilsmulde

Zittel

Kurzfassung

Dieselben wurden ohne alle tendentiöse Auswahl gesammelt, stammen zum grössten Theil von der nordwestlichen, dem Duingerwalde zugekehrten Seite des Hilses, doch liegen auch mehrere Proben von der nordöstlichen Seite vor. Im Ganzen sind es 30 Gesteinsstücke, die bei flüchtiger makroskopischer Betrachtung in Nichts von einem gewöhnlichen reinen und feinkörnigen Quarzsandstein abweichen. Schon mit der Lupe bemerkt man jedoch in den meisten Stücken grosse, wohlerhaltene Stabnadeln oder eine Menge von Hohlräumen, weiche denselben entsprechen. Nur 5 der vorliegenden Proben unterscheiden sich sehr bestimmt von den übrigen durch etwas dunklere Färbung und abweichende Structur. Dieselben scheinen von einem grossen Block abgeschlagen zu sein, wenigstens zeigen sie unter sich absolut übereinstimmende Beschaffenheit. An ihrer Zusammensetzung haben die Spongien-Nadeln fast gar keinen Antheil; sie bestehen nur aus matten, rundlichen, locker an einander gefügten Quarzkörnchen, oder es sind zwischen ihnen ganz vereinzelte Nadeln oder deren Hohlräume eingestreut. Alle anderen Gesteinsproben sind überwiegend aus Spongien-Nadeln zusammengesetzt. An drei Stücken haben sich letztere noch vortrefflich erhalten, so dass man deutlich ihre Form constatiren kann.