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Messungen der Gletscherbewegungen

Klocke, F.

Kurzfassung

Am Schluss des Berichtes über meine in der letzten allgemeinen Versammlung unserer Gesellschaft in Baden-Baden gemachten Mittheilungen über die von Herrn K. R. Koch und mir angestellten Messungen der Gletscherbewegung heisst es, auf eine Anfrage des Herrn Platz hätte ich erwiedert, dass unsere Beobachtungen ,nahe dem Rande des Gletschers" angestellt worden seien. Ich hatte wörtlich gesagt: unsere Signale hätten sich ,näher dem Rande als der Mitte des Gletschers" befunden, und möchte ich nachträglich auf die Zahlenangaben unserer inzwischen in Wied. Ann., N. F., VIII. pag. 661 ff. erschienenen bezüglichen Arbeit hinweisen, aus denen hervorgeht, dass das am weitesten entfernte regelmässig beobachtete Signal einen Abstand von 90 Metern vom Rande des an der betreffenden Stelle etwa 1 Kilom. breiten Gletschers hatte. Es geht daraus hervor, dass die von uns gefundenen eigenthümlichen Bewegungen des Eises sich durchaus nicht bloss auf eine sich möglicherweise anomal verhaltende Randzone des Gletschers erstrecken, welcher missverständlichen Auffassung die oben angeführte Bemerkung des Sitzungsprotokolls Vorschub leisten könnte.