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Ueber Gerölle mit Eindrücken.

Rothpletz, August

Kurzfassung

Seit der Veröffentlichung meines Aufsatzes ,Ueber mechanische Gesteinsumwandlungen in der Umgegend von Hainichen" (Bd. 31, Heft 2) sind noch mehrere Fundpunkte von Geröllen zu meiner Kenntniss gelangt, welche ich hiermit nachträglich nebst einigen Literaturangaben aufzählen will: 1. Der erste, welcher die Aufmerksamkeit auf Gerölle mit Eindrücken gelenkt hat, scheint nicht Lortet, sondern A. Escher v. D. Linth gewesen zu sein, welcher derselben bereits 1833 aus der Nagelfluh des Rigi und Rossberges Erwähnung thut (s. O. Heer, Biographie A. Escher's v. D. L.). 2. Ausser den Geröllen mit Eindrücken aus dem Carbon hat Von Dechen solche auch aus dem Buntsandstein von Commern bereits 1849 (Sitzungsber. der Niederrh. Ges. f. Natur- u. Heilkunde), dann 1856 (Verh. des naturhist. Vereins der preuss. Rheinl. u. Westf., Sitzungsber. pag. 6. Jahrg. 13) und 1866 (Orogr. geognost. Uebersicht des Reg.-Bez. Aachen, pag. 278) bekannt gegeben. 3. Gümbel erwähnt (Geogn. Beschr. des Fichtelgebirges 1879 pag. 479) Gerölle mit Eindrücken aus Conglomeratbänken, welche mit mitteldevonischen Schalsteinen unweit Blankenberg südlich der thüringisch-bairischen Grenze wechsellagern. [...]