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Über über ein von ihm bei Eberswalde gefundenes, bis jetzt noch nicht beobachtetes Geschiebe mit Paradoxides-Resten

Remelé

Kurzfassung

Schon 1851 hatte Sjögren in den auf der Westküste der Insel Öland entwickelten cambrischen Schichten unter dem Alaunschiefer zwei Ablagerungen unterschieden, welche als die ältesten der dortigen sedimentären Gebilde erscheinen: zu unterst einen harten weissen, nicht schiefrigen und versteinerungsleeren Sandstein (a), und darüber einen festen kalkhaltigen, quarzigen Schiefer (b) von hellgrauer oder in's Weissliche übergehender Farbe, dessen Aeusseres mit dem gewisser böhmischer Quarzite verglichen wird. Als paläontologisch bezeichnend für diese zweite Ablagerung wurde von ihm das alleinige Vorkommen von Paradoxides Tessini Brongn. und Ellipsocephalus Hoffii Zenk. angegeben. Später hat der nämliche Autor als über derselben und unter dem Alaunschiefer liegend noch eine dritte Schicht bekannt gemacht, die als ein in's Graue fallender gypsführender Thonschiefer (c) mit Zwischenlagerungen von kalkiger oder kieseliger Beschaffenheit, hauptsächlich charakterisirt durch Paradoxides Oelandicus Sjögr., beschrieben wird, während er zugleich die zweite specieller als einen Sandsteinschiefer mit eingelagerten Partieen von kalkhaltigem Sandstein bezeichnet. Weitere Beobachtungen über die geologischen Verhältnisse Ölands wurden sodann von Linnarsson veröffentlicht, und dabei auch die vorgenannten Etagen Sjögren's einer Besprechung unterzogen. Die Schicht a liegt ganz unter dem Meeresspiegel, b ist bei Albrunna, Södra Möckleby und Aleklinta, c bei Stora Frö und Borgholm beobachtet worden. Linnarsson äussert einige Zweifel an der von Sjögren angenommenen Reihenfolge, und in der That ist Manches in den bezüglichen Lagerungsverhältnissen noch unklar, so dass die Altersbeziehung zwischen den Zonen b und c noch nicht als ganz feststehend bezeichnet werden kann.