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Ueber Basaltgeschiebe der Gegend von Eberswalde.

Remelé, A.

Kurzfassung

Als wir vor einem Jahre an einer von unserem Collegen Dames veranstalteten Excursion nach den nördlich von hier gelegenen Steingruben bei Chorinchen uns betheiligten, sprach ich mit Ihnen bereits über vereinzelt im hiesigen Diluvium vorkommende Geschiebe von Basalt, sowie auch von gewissen Gesteinen, die äusserlich dem Basalt ähnlich sind. Was die Basaltgeschiebe anbelangt, so wurden sie in hiesiger Gegend zuerst im Sommer 1875 von einem meiner früheren Zuhörer, dem jetzigen Forstcandidaten Herrn v. Alten, aufgefunden, und zwar bei Heegermühle, 3/4 Meilen westlich von der Stadt Eberswalde, in einer übrigens besonders an Sedimentärgeschieben reichen Grandablagerung des unteren Diluviums, welche den unteren Geschiebemergel überdeckt; ich habe darüber bereits in der Juni-Sitzung des genannten Jahres der geologischen Gesellschaft eine kurze Mittheilung gemacht (diese Zeitschr. XXVII. pag. 481). Es kann dies wohl als der erste zuverlässige Fund dieser Art in der Mark Brandenburg bezeichnet werden. Während Girard (Die norddeutsche Ebene, Berlin 1855. pag. 52) ihr gänzliches Fehlen angiebt, hatte freilich Klöden (Beiträge zur mineralog. und geognost. Kenntniss der Mark Brandenburg, IV. Stück, 1833. pag. 44) behauptet, dass Basalte bei Berlin und Potsdam, sowie auch bei Oderberg i. d. M. nicht selten seien. Allein wenigstens für die grosse Mehrzahl der Fälle ist hier eine Verwechselung mit allerdings häufiger vorkommenden Geschieben eines schwarzgrauen bis mattschwarzen, dichten und trappähnlichen Gesteins anzunehmen, das wohl zum Diabas gehört und mit der in Ihrer Arbeit über ,die in Form von Diluvialgeschieben in Schlesien vorkommenden massigen, nordischen Gesteine" pag. 33. unter 8. f erwähnten Diabas-Varietät von Sacrau übereinstimmen dürfte.