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Einige Bemerkungen zu Herrn Heim's Aufsatz ,Zum Mechanismus der Gebirgsbildung".

Pfaff, Fr.

Kurzfassung

Als ich meine kleine Schrift ,Ueber den Mechanismus der Gebirgsbildung" herausgab, war ich es wohl gewärtig, dass dieselbe vielfachen Widersprach hervorrufen würde. Doch hoffte ich auch, dass die Entgegnungen darauf, wenn auch noch so scharf, sich innerhalb der Grenzen einer wissenschaftlichen und sachlichen Polemik halten würden, und freue mich, dass diese Erwartung von meinem Hauptgegner, Heim, nicht getäuscht worden ist. Derselbe hat in ziemlich ausführlicher Weise eine ganze Reihe meiner Erörterungen angegriffen und dieselben als unhaltbar hinzustellen versucht. Es ist nicht meine Absicht, auf alle Einzelheiten näher einzugehen; in dieser Zeitschrift wäre meines Erachtens auch nicht der Raum dazu, und ich fürchtete diesen, wie die Geduld der Leser zu missbrauchen, wenn ich das thun wollte, doch halte ich es, nicht in meinem, sondern in dem Interesse der Wissenschaft für geboten, nicht ganz und gar die Sache ruhen zu lassen, um wo möglich einiges zur Verständigung in dieser so wichtigen Frage beizutragen. Auch ohne auf die einzelnen Punkte der Streitfrage einzugehen, ja ohne nur dieselben scharf ins Auge zu fassen, wird Jedem, der von derselben Kenntniss genommen hat, sofort klar geworden sein, dass wir beide, Heim und ich, von ganz verschiedenen Standpunkten aus ein und dasselbe Thema behandelten. Er folgte mehr der inductiven, ich der deductiven Methode. Nun ist ja besonders in der Geologie der Fall schon auserordentlich oft vorgekommen, ja fast bei jeder wichtigen Frage, das kann man aus unsrer Wissenschaft ersehen, hat sich immer und immer wieder zunächst der Streit darum gedreht, ob die reine Beobachtuug, oder, richtiger, die aus den Beobachtungen in der Natur abgeleiteten Schlüsse mehr Vertrauen verdienten, oder die theoretischen Deductionen, gestützt auf Experimente in den Laboratorien und physikalischen Kabineten.