Original paper

Ueber die Basalte oder basaltähnlichen Geschiebe der Eberswalder Gegend.

Remelé, A.

Kurzfassung

Um leicht möglichen Missverständnissen vorzubeugen, welche bei der Vergleichung des Aufsatzes von Herrn F. Klockmann in diesem Bande dieser Zeitschrift pag. 408 mit meinem an Sie gerichteten Schreiben vom Juni d. J. und dem gleichzeitig veröffentlichten Briefe Zirkel's (ib. pag. 424) entstehen können, bin ich zu folgenden Bemerkungen genöthigt: 1. Das Basaltgeschiebe aus hiesiger Gegend, welches Herr Klockmann pag. 408 erwähnt und zugleich mit einigen anderen Fundstücken der norddeutschen Ebene für einen plagioklasführenden Nephelinbasalt erklärt, ist das Stück mit reichlich eingesprengten Olivinkörnchen von Heckelberg südlich von Eberswalde, welches ich auf pag. 429 - 430 mit No. 4 bezeichnet und sofort als typischen Basalt hingestellt habe. Mikroskopisch war dasselbe weder von Zirkel, noch von mir untersucht worden. 2. Meine beiden Stücke No. 1 und No. 2 von Heegermühle westlich von Eberswalde (pag. 426) sind diejenigen, welche Herr Klockmann vorläufig als Melaphyre gelten lässt (pag. 412 und 415 - 416). 3. Das mandelsteinartige Geschiebe No. 3 von Heegermühle mit besonders merkwürdiger Mikrostructur (pag. 426 u. 427) wird von Herrn Klockmann pag. 412 - 415 als Diabas beschrieben. Das Zirkel'sche Schreiben bezieht sich, wie auch aus dem Wortlaut desselben hervorgeht, nur auf die mit No. 1, 2 und 3 bezeichneten Stücke.