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Ueber drei grosse Feuermeteore, beobachtet in Schweden in den Jahren 1876 und 1877.

Von Nordenskiöld, A. E.

Kurzfassung

I. Meteorsteinfall bei Ställdalen am 28. Juni 1876. Die meisten Steine dieses Meteoriten-Schauers wurden südlich von der Eisenbahnstation von Ställdalen, ungefähr in 59° 56' nördl. Br. und 0h 59m 50s = 140 57' 30" östl. L. von Gr. aufgefunden. Das Feuermeteor, aus welchem die Steine herniederfielen, zog über einen beträchtlichen Theil des mittleren Schwedens hinweg. Diese Erscheinung gab Veranlassung zu einer grossen Anzahl von Mittheilungen in den schwedischen Tagesblättern. Weitere Angaben über dasselbe wurden erhalten theils infolge einer öffentlichen Aufforderung von Herrn Rubenson, die Beobachtungen über diese Erscheinung an die meteorologische Central-Anstalt in Stockholm einzusenden, theils durch einige Reisen, welche die Mitglieder der geologischen Gesellschaft, die Herren G. Nauckhoff und G. Lindström, nach den Fallorten selbst unternommen hatten. Später hat Herr Lindström (in der "Öfversigt af Vet.-Akad. Förhandl." 1877. No. 4) eine sorgfältige analytische Untersuchung der niedergefallenen Steine veröffentlicht. Ich selbst war zur Zeit dieses Meteorsteinfalls fern von Schweden, auf einer Reise von New-York zum Jenissei. Bald nach meiner Heimkehr wurde mir das ganze inzwischen gesammelte Material zur Verfügung gestellt, so dass ich in den Stand gesetzt bin, die verschiedenen bei diesem Meteorsteinfall stattgehabten Umstände in einigermaassen befriedigender Weise darlegen zu können.