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Ueber einige Anthozoen des Devon.

Schlüter, Clemens

Kurzfassung

Das Bedürfniss, mich über den inneren Bau verschiedener Korallen der Eifel zu unterrichten, gab zu einer Reihe von Untersuchungen Veranlassung, deren Ergebniss, soweit es von allgemeinerem Interesse sein könnte, den Gegenstand der vorliegenden Blätter bildet. Die Untersuchungen sind hiermit nicht abgeschlossen, aber es nöthigte die Zahl der beizugebenden Tafeln, die Mittheilungen vorläufig zu beschränken. Was die Art und Weise der Prüfung, um über den inneren Bau der Korallenstöcke Aufschluss zu erhalten, angeht, so genügte es, mit Ausnahme eines einzelnen Falles, nicht, die Stücke nur anzuschleifen oder durchzuschneiden; es mussten vielmehr Dünnschliffe, sowohl verticale, welche durch die Achse der Zellen gehen, wie horizontale, welche die Zelle rechtwinklig zur Achse durchschneiden, hergestellt werden. Um nicht durch theils individuelle, theils durch locale Abweichungen im Urtheile beirrt zu werden, wurde als Regel festgehalten, womöglich immer eine Mehrzahl von Schliffen anzufertigen. Zum Theil lag hierfür aus deshalb eine Nöthigung vor, weil das Versteinerungsmaterial, bisweilen ungünstig, im Dünnschliff milchicht trübe Bilder gab. So wurden für den Zweck der vorliegenden Untersuchung gegen hundert Dünnschliffe geprüft. Die vergrösserten Zeichnungen der Dünnschliffe wurden mit aufgeschraubtem Prisma hergestellt, wodurch möglichste Treue - bei klaren Objecten - geboten ist.