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Über das Vorkommen des schwedischen Cystideenkalks unter den märkischen Geschieben.

Remelé

Kurzfassung

Es sind Gesteine von sehr verschiedenem petrographischem Habitus, welche meistens Cystideen, namentlich Echinosphaeriten in grösserer oder geringerer Häufigkeit enthalten. Folgende Abänderungen lassen sich bis jetzt unterscheiden: 1) Graugrüner, plattiger Echinosphaeritenkalk (cf. Festschrift der Forstakademie Eberswalde, 1880, pag. 204) mit Echinosphaerites aurantium Wahlenb. sp., grossen Orthoceren, Chasmops Odini Eichw. und wohl auch conicophthalmus Sars u. Boeck sp., Cybele Wörthii Eichw. sp. etc.; fast nur in der unmittelbaren Umgebung von Eberswalde bekannt, dort aber gemein. 2) Hellgrünlicher, dichter Echinosphaeritenkalk, ganz erfüllt mit Echinosphaerites aurantium; nicht eben häufig bei Eberswalde und Heegermühle. [...] Derselbe Redner zeigte sodann ein bei Grünau unweit Köpenick im Diluvialgrand gefundenes Geschiebe vor, durch welches sich zum ersten Male die Etage des schwedischen Trinucleusschiefers, und zwar deren untere Abtheilung, unter den Diluvialgeröllen der Mark Brandenburg vertreten erweist.