Original paper

Über Quarz-Augitdiorit von Lampersdorf in Schlesien.

Dathe, Ernst

Kurzfassung

Das Gestein durchbricht östlich des genannten Dorfes in einem 2 Kilom. langen Gange den dortigen Biotitgneiss. Am nordwestlichen Ende, und zwar auf 1 km Erstreckung ist sein Streichen N. 60° W., während die durchbrochenen Querschichten durchschnittlich N. 35° W. bei fast saigerer Stellung verlaufen. In diesem Theile besitzt der Gang auch seine grösste Breite, die, wie an mehreren Stellen deutlich zu beobachten ist, 25 m beträgt. In seinem südöstlichen Gangstück, wo er auch durch minder zahlreiche Blöcke angedeutet wird und N. 50° W. streicht, verschmälert er sich merklich, so dass er beispielsweise an der Strasse Lampersdorf-Rosenbach kaum 2 m mächtig ist. Weiter nach SO. zu ist sein Verlauf nur durch einzelne Blöcke gekennzeichnet. Auch nach NW. zu setzt der Gang fort, denn dasselbe Gestein wurde am Matzberge beobachtet; da dieser Punkt 2 km vom nordwestlichen Gangende entfernt liegt und in seine geradlinige Verlängerung fällt, so würde die Gesammtlänge des Ganges mindestens auf 40| km zu veranschlagen sein. [...] Derselbe Redner sprach ferner über neue Fundorte schlesischer Mineralien, von welchen er folgende vorlegte.