Original paper

Über Drepanophycus und Psilophyton

Weiss

Kurzfassung

Zu der vorangegangenen Erklärung gestatten Sie mir folgende Bemerkungen. 1. Wenn Drepanophycus spinaeformis Göpp. (= Drepanophytum spinaeforme nach meinem Vorschlage) generisch mit Arthrostigma übereinstimmt, was ich für möglich aber nicht bewiesen halte, so würde ich dem doch nur zustimmen können, wenn Arthrostigma als nicht quergegliedert und nicht mit Wirtelstellung der Blätter versehen angesehen wird. In der That beweist keine der Dawson'schen Figuren in seinen "fossil plants" etc., 1871, t. XIII, f. 146-152 die angenommene Wirtelstellung, sondern giebt sehr unregelmässig gestellte Narben zu erkennen, nur angenähert kreisförmig an vereinzelten Stellen, im Uebrigen auch dies nicht. Auch die Längsfurchen sind nicht regelmässig. meist fehlen sie, sodass die schematische Figur 165 nicht vollständig den Originalfiguren entspricht. Ist das aber richtig, woran ich nicht zweifle, so wird das annehmbar, was Dawson schon vermuthete (l. c., p. 42), jedoch wegen des anderen Habitus nicht annahm, dass Arthrostigma mit Cydostigma Haughton (1859) zusammenfällt. Bei Drepanophytum ist keine hinterlassene Blattnarbe bekannt, sondern die kurzen Blätter haften noch fest. Man kann also nicht entscheiden, ob sich hier Cydostigma-Narben zeigen würden. Der Name Arthrostigma erscheint jedoch wegen fehlender Gliederung und Wirtelstellung unzulässig, kann aber mindestens für die Reste von Gaspé durch Cyclostigma ersetzt werden. 2. Psilophyton.