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Reste von Chitonen aus der Steinkohlenformation Oberschlesiens vor.

Ebert

Kurzfassung

Dieselben stammen aus dem Liegenden des Sattelflötzes der Florentine-Grube bei Beuthen und sind die ersten Vertreter dieser Gastropoden-Gruppe, welche aus der Steinkohlenformation Deutschlands bekannt wurden. Die Stücke gehören zur Gattung Pterochiton und vertheilen sich auf 2 Arten, die beide neu sind. Pterochiton tripartitus n. sp. Die intermediäre Platte, welche allein vorliegt, hat eine breit rhombische Gestalt, ist etwas über doppelt so breit als lang, und verhältnissmässig niedrig. Der schwache Kiel springt am Vorderrand in kurzem Bogen vor, seitlich von schwachen Buchten begrenzt. Auf den Seitentheilen, die durch je eine Falte von einem Mittelfelde geschieden werden, befinden sich je zwei schwächere Falten. Oberfläche dicht bestreut mit winzigen Warzen. Pterochiton silesiacus n. sp. Von dieser Art sind mehrere intermediäre Platten vorhanden. Dieselben haben eine rhombische Gestalt, nur wenig breiter als lang, aber ziemlich hoch gewölbt. Der hinten scharfe Kiel verbreitert sich vorn. Auf jeder Seite befinden sich zwei Falten, durch welche je drei ziemlich gleich grosse Felder abgegrenzt werden. Oberfläche mit dicht gedrängten Wärzchen besetzt. Zu diesen intermediären Platten gehört wohl eine halbkreisförmige Analplatte, welche ausser concentrischen Anwachsstreifen vier, wenn auch nur ganz schwache, doch immerhin deutliche Radialfalten zeigt, von denen die mittleren ziemlich entfernt von einander stehen. Die Oberfläche ist ebenfalls mit winzigen Wärzchen bedeckt. In einer demnächst erscheinenden grösseren Arbeit werden die Stücke abgebildet und ausführlich beschrieben werden.