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Ein Schädelfragment von Cervus euryceros (= Megaceros hibernicus Owen) aus dem Interglacialsande von Rixdorf bei Berlin

Dames

Kurzfassung

Die geologisch-pal„ontologische Sammlung des k”niglichen Museums fr Naturkunde verdankt das werthvolle Stck der Hochherzigkeit des Herrn Kiesgrubenbesitzer K”rner hierselbst, welcher bereits im vorigen Jahr einen v”llig intact erhaltenen Sch„del (ohne Unterkiefer) von Tichorrhinus antiquitatis Blumenb. derselben Sammlung berwiesen hatte. - Das Interesse des Stckes beruht in der bisher hier noch nicht angetroffenen Vollst„ndigkeit der Erhaltung. Es besteht n„mlich aus dem unverletzt erhaltenen hinteren Theil des Sch„dels, also der Occipital-, Parietal- und Frontalregion. Die Nasalia und Maxillae fehlen, somit auch das Gebiss. Auf den Frontalien erheben sich die Rosenst”cke und auf diesen die beiden Geweihh„lften mit den distal abgebrochenen Augensprossen, und zwar auf eine L„nge von ca. 400 mm erhalten.