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Über einige Züge in der Oberflächengestaltung Westpreussens.

Jentzsch, Alfred

Kurzfassung

Fr die Eintheilung und Erkl„rung der baltischen H”henzge sind in Westpreussen noch heute auf das Studium der Oberfl„chengestaltung angewiesen, da die Tektonik des tieferen Kernes durch eine Diluvialdecke von etwa 100 m mittlerer M„chtigkeit, gr”sstentheils verhllt ist. Bereits 1876 ver”ffentlichte der Vortragende in den Schriften der physikal.-”konom. Gesellschaft zu K”nigsberg eine H”henkarte im Maassstabe 1 : 1.850000 mit farbigen H”henstufen von 100 Fuss nach den besten damals vorhandenen Messungen. Nachdem inzwischen die Generalstabskarte Ost- und Westpreussens vollendet, gelang es dem Verfasser von dem Herrn Chef der Preussischen Landesaufnahme eine nahezu vollst„ndige Sammlung photographischer Abzge der unver”ffentlichten Messtischbl„tter beider Provinzen (im Maassstabe 1 : 25000 mit H”henkurven von 5 m bezw. 15 Duodecimalfuss bezw. 121/2 Decimalfuss Verticalabstand) fr das K”nigsberger Provinzialmuseum zu erwerben. Nach dieser vorzglichen Grundlage - deren geringe Lcken durch die Generalstabskarte, die neuesten H”henmessungen und die Tiefenzahlen der Seekarten erg„nzt wurden - hat derselbe nun gemeinsam mit Herrn Schulamtscandidat Vogel eine neue H”henkarte Ost- und Westpreussens im Maassstabe 1 : 300000 entworfen, welche von der physikal.-”konom-Gesellschaft herausgegeben und durch die Buchhandlung von W. Koch in K”nigsberg zu dem sehr m„ssigen Preise von 2 Mark pro Blatt vertrieben wird. Die krzlich erschienene Section Marienwerder-Bromberg und die im farbigen Probedruck vollendete Section Danzig wurden vorgelegt. Beide an einander grenzende Bl„tter umfassen den zwischen 35ø und 37ø ”stl. L. liegenden Haupttheil Westpreussens, von der russischen Grenze bis zur Ostsee, einschliesslich der angrenzenden Theile Posens und Pommerns.

Keywords

geomorphologie westpreussen