Original paper

Protokoll Einer gemeinsamen Begehung des Gebietes der Glarner Doppelfalte unter der Leitung von A. Heim am 14., 15 und 16. August 1890 im Anschluss an die Versammlung der Deutschen geologischen Gesellschaft zu Freiburg i. Br.

Author, Anonymous

Kurzfassung

1. An der Lochseite unweit Schwanden sieht man Verrucano, der unten grn und flaserig, oben mehr roth und conglomeratisch ist, in fast schwebender Lagerung ber steil Sd fallendem schwarzen Schiefer (Eoc„n). An der Grenze beider erstreckt sich ein 0,1 bis 1 m m„chtiges Band eines vielfach gef„ltelten, gekr„uselten und gewellten Kalkes, des Lochseitenkalkes, welcher gelegentlich in Gestalt kleiner S„cke in sein Liegendes eingreift. Die Oberfl„che des Liegenden schmiegt sich der Unterfl„che des Lochseitenkalkes unter verworrenen Krmmungen an. Eine sehr deutliche, der unteren Grenze des Verrucano parallele Fuge verl„uft theils an der Grenze von Verrucano und Lochseitenkalk, theils mitten in letzterem. 2. Die tief eingeschnittene Tschingelschlucht bietet sammt ihren Verzweigungen Profile dar, welche die concordante Einschaltung dreier ber einander folgenden. Nummuliten fhrenden Kalkb„nke in den Komplex der darum zweifellos eoc„nen, schwarzen Schiefer veranschaulichen.