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Resulate seiner vergleichenden Studien über das Rothliegende der Wetterau mit jenem an der Nahe und der Saar mit.

Reinach

Kurzfassung

Die Schichtbestimmungen wurden nach der fr Saar und Nahe von Weiss-Grebe aufgestellten Stufenfolge aufgenommen. Das Vorkommen von Rothliegendem am Taunusrande bei Hofheim geh”rt der Waderner Stufe der Nahe an. Oestlich des Lorsbacher Thals tritt Rothliegendes erst wieder bei Vilbel zu Tage, m”glicher Weise geht die n”rdliche Fortsetzung der Rheinthalsenke zwischen beiden Vorkommen durch. In Vilbel beginnt ein Hgelrcken, die sogenannte Hohe Strasse, welcher das Main - vom Niddathale trennt. Unter Terti„r kommen am Nordwestrand der Hohen Strasse unterrothliegende (Tholeyer) Schichten zu Tage, gleiches Vorkommen findet sich am R”derspiess und an der Kaiserlay im Main am Sdwestrand des genannten H”henzuges. Etwa 500 m ”stlich der Kaiserlay ist bei Offenbach das Neubeckersche Bohrloch, welchem die Kaiser Friedrich-Mineralquelle entspringt. In diesem Bohrloch zeigten sich unter Terti„r bei 105 m Tiefe Oberrothliegende Schichten, dann die S”terner Stufe und bei 220 m die Tholeyer Stufe des Rothliegenden. Die zwischen der Mainlay und dem Neubeckerschen Bohrloch durchgehende Verwerfung wurde kurz erw„hnt. Weiter im Sdosten der Hohen Strasse tritt zwischen Rumpenheim und Mhlheim a. M., ebenso bei Hochstadt Oberrothliegendes zu Tage. Gleiche Schichten finden sich wieder am Nordostrand dieser H”he bei Oberdorfelden und lassen sich ber Kilianstedten, Windecken, Eichen, Altenstadt bis an den Bdinger Wald verfolgen. Hier verschwindet das Rothliegende mit Zechstein-Ueberlagerung unter der Trias. N”rdlich genannter Linie tritt Unterrothliegendes in einem Sattel, an vielen Orten durch Petrefacten gut charakterisirt, zu Tage. Bei Stammheim verschwinden die Tholeyer Schichten unter dem Basalt des Vogelsberges.

Keywords

permianrothliegendwetterausaargermany