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Bemerkungen über geognostische Profile längs württembergischer Eisenbahnen.

Eck, H.

Kurzfassung

Bekanntlich wurden im Auftrage der Königl. Württemberg. Eisenbahn-Direction längs der erstellten Eisenbahn-Linien seitens der bauleitenden Ingenieure geognostische Profile aufgenommen, von welchen einige in den Jahren 1883, 1885 und 1888 in den Verwaltungs - Berichten der Königl. württembergischen Verkehrsanstalten veröffentlicht worden sind. Zu zweien derselben, welche Schwarzwald-Gebiete durchschneiden, seien folgende Bemerkungen gestattet. a. Zu VII. Die Gäu- und Kinzigbahn von Stuttgart nach Schiltach. Die beim Bau der Bahnstrecke Stuttgart - Schiltach aufgeschlossenen geognostischen Verhältnisse wurden von Herrn Eberh. Fraas geschildert. (Vergl. die geognostische Profilirung der württembergischen Eisenbahnlinien von Dr. Eberhard Fraas. VII. Die Gäu- und Kinzigbahn von Stuttgart nach Schiltach. Als Anhang im Verwaltungs - Bericht der Königl. württembergischen Verkehrsanstalten für das Rechnungsjahr 1886 bis 1887, herausgegeben vom Königl. Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Abtheilung für die Verkehrsanstalten. Stuttgart, 1888. - Auch selbstständig, herausgegeben von dem Königl. statistischen Landesamt. Stuttgart, 1888, 12 S.) Mehrfache Begehungen der Bahnstrecke während des Baues und freundliche Mittheilungen der Herren Regierungsbaumeister G. Baur, Wallersteiner und Hoffacker setzen den Verfasser in den Stand, einige nicht unwesentliche Ergänzungen und Berichtigungen zu der Beschreibung der "Schwarzwald - Strecke von der Eckhalde bei Schopfloch bis Schiltach" (a.a.O., p. 10-12) zugeben (auf den übrigen Theil des Profils wird derselbe bei einer anderen Gelegenheit zurückkommen), welche er um so weniger zurückhalten will, als manche der damaligen Aufschlüsse gegenwärtig nicht mehr offen sind. Belegstücke für sämmtliche im Folgenden erwähnte Gesteine wurden in der Sammlung der Technischen Hochschule in Stuttgart niedergelegt.