Original paper

über die Lagerungsverhältnisse der oberschlesischen Steinkohlenformation.

Ebert

Kurzfassung

In dem Januarheft der Zeitschrift des oberschlesischen Berg- und hüttenmännischen Vereins hat Markscheider Gæbler in Kattowitz eine Skizze gegeben über die Lagerungsverhältnisse des Rybniker Beckens. Er hat die Anschauung über diese Verhältnisse gewonnen aus dem reichen kartographischen Material, welches ihm zur Verfügung stand, namentlich auch in Bezug auf Bohrtabellen. Da die Aufschlüsse noch sehr unzusammenhängend sind, so haben Combinationen vielfach zu Hülfe genommen werden müssen. Auf mancherlei Schwächen, die hierdurch der Arbeit anhaften, gehe ich nicht ein, wende mich vielmehr direct zu der Parallelisirung, welche Gæbler im Anschluss an Stur und Weiss zwischen den Schichten des Rybniker Beckens einerseits und den Schichten der Ostrauer Mulde sowie denen des grossen centralen oberschlesischen Beckens andererseits vorgenommen hat. Da die Gliederung des Ostrau - Karwiner Gebietes durch die Stur'schen Arbeiten am weitesten geführt ist, wurde diese zur Grundlage auch bei der Eintheilung der Rybniker Schichten gewählt. Es lag dazu noch die besondere Veranlassung vor, dass Stur selbst die in den Bohrungen bei Loslau, S von Rybnik, entdeckte marine Fauna mit derjenigen seiner Iii. Gruppe im Hangenden des Franziskaflötzes bei Hruschau in Parallele stellte und auch Weiss dieser Auffassung zuneigte. Indem Gæbler die Identität dieser beiden Faunen als sicher annimmt, gelangt er zu folgender, der Ostrauer Mulde paralleler Gliederung: