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Vorkommen fester Sandsteinbänke im mitteloligocänen Grünsande bei Magdeburg.

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Kurzfassung

Bisher war in der nächsten Umgebung Magdeburgs in dem mitteloligocänen Grünsande, welcher die Culmgrauwacke und das Rotbliegende überlagert, das Vorkommen fester, felsartiger Massen unbekannt; erst als jüngst im Norden der Stadt, innerhalb der früheren Festungswerke, der Boden bis auf eine Tiefe von 7 m ausgeschachtet wurde, fand sich der Grünsand über der Grauwacke nicht wie bisher als gleichmäßige, lockere, feinkörnige Schicht. sondern mit festen Felsbänken wechsellagernd. Besonders auf der Strecke zwischen dem Breiten Wege und der neu angelegten Gustav - Adolfstrasse zeigte sich diese Erscheinung Hier dacht sich nämlich die Culmgrauwacke, welche unter 73° nach Süden zu einfällt, in ihrer Streichungslinie nach dem östlich 10 m tiefer liegenden Elbthal so beträchtlich ab, dass der Graben, welcher, wie die Zeichnung ersehen lässt, an seinem westlichen Ende 3 m tief in die Grauwacke eingeschnitten werden musstem 23 m weiter östlich dieselbe in der Grabensohle, also 3 m. tiefer, nicht mehr antraf. An diesem Punkte also, wo sich der Grauwackenrücken so beträchtlich gegen das Elbthal zu einsenkt, treten über demselben die horizontal lagernden Sandsteinbänke auf, welche sich sonst nirgends im Magdeburger Grünsande vorfinden. Die oberste beginnt 7 m vom Westende des Grabens, ist 24 m lang und streicht horizontal 3,75 m über der Grabensohle; die zweite 1,25 m tiefer liegende, welche 12 m weiter östlich beginnt, ist 12 m lang; die dritte 11 m weiter östlich beginnende ist 24 m lang.