Original paper

Apeibopsis Laharpii Heer von St. Margarethen.

Eck, H.

Kurzfassung

Durch Herrn Domänenrath Hopfgartner in Donaueschingen ging dem Verfasser eine Versteinerung aus dem grauen glimmerigen Sandstein der unteren (untermiocänen) Süsswassermolasse von St. Margarethen im Rheinthale zur Untersuchung zu, welche wohl zu Apeibopsis Laharpii Heek gerechnet werden muss. Dieselbe stellt (der beistehenden Skizze entsprechend) einen ellipsoidischen, an der Aussenseite durch kohlige Substanz schwarz gefärbten Steinkern dar, welcher 58 mm hoch ist, einen in der Mitte gelegenen grössten Durchmesser von 37 mm besitzt und 11 deutliche, nicht sehr tiefe, gleich weit von einander abstehende Längsfurchen zeigt, zwischen denen mässig gewölbte, den Fruchtblättern entsprechende Felder liegen. Stellenweise ist eine feine Längsstreifung angedeutet. Längs der in den Furchen gelegenen Nähte der Fruchtblätter sind jederseits etwa 12 (oder 13) rundliche, bis 2 mm im Durchmesser zeigende, in ein und derselben Doppelreihe theils alternirend, theils entgegengesetzt stehende Ausfüllungen von Lücken in der schwarzen Aussenseite des Steinkerns - von nach innen gerichteten Aufragungen - durch grauen Sandstein zu beobachten, welche nach Heer's Auffassung Steinkerne von Placenten sein und die Stellung der Samen bezeichnen würden.