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über die Ergebnisse seiner Forschungen in der Iberger Klippen-Region.

Quereau, E. C.

Kurzfassung

Die Klippenregion des Vierwaldstättersee setzt sich gegen Osten in den Erhebungen der Schiene, der Mördergrube-Laucheren und des Roggenstockes bei Iberg fort. Die normalen, aus Kreide und Bogen bestehenden Faltenzüge dieser Gegend werden von schroffen und fremdartigen Felsmassen gekrönt, welche nach Art von Klippen aus der Umgebung hervorragen. Der Flysch, mit welchem die Klippen in unmittelbare Berührung treten, führt zahlreiche Blöcke von exotischen Gesteinen, theils krystallinen, theils sedimentären Ursprungs. Dieselben stehen den Gesteinen der normalen helvetischen Schichtenfolge gerade so fremdartig gegenüber wie die Gesteine der Klippen, zeigen aber, abgeschen von den krystallinischen Gesteinen, die in den Klippen fehlen, mit diesen eine bemerkenswerte Uebereinstimmung. Unter Berücksichtigung der früheren Mittheilungen von Escher, Kaufmann und Messen gestaltet sich die in den Klippen und exotischen Blöcken erkennbare Schichtenserie wie folgt: