Original paper

über magnetische

Kosmann

Kurzfassung

Die daselbst vorgelegten Brauneisenerze, welche einer rölligen, fast zu Tage liegenden Ablagerung am südlichen Abhänge des Harteberges bei Grochau (westlich Frankenstein in Schlesien) entstammen und ihrer Entstehung nach mit den Chromeisenstein- Lagern in Verbindung zu bringen sind, welche in der Kühnheide in dem daselbst anstehenden Serpentin erschürft wurden, hatten sich als stark auf die Magnetnadel einwirkend gezeigt, wie auch einzelne Bröckchen vom Magneten angezogen wurden, so dass sie daran haften blieben. Es lag hier der Fall vor, dass ein Brauneisenerz mit permanentem Magnetismus begabt sich erwies. Immerhin blieb der Beweis zu erbringen, dass nicht ein fein vertheilter Gehalt an Eisenoxydul die Ursache dieser magnetischen Beschaffenheit war. Der Vortragende hat daher eines der grösseren, sich magnetisch erweisenden Rollstücke in dem hiesigen chemischen Laboratorium von Dr. Moscheles untersuchen lassen, und die chemische Analyse hat ergeben, dass auch nicht die geringste Spur von Eisenoxydul neben Oxyd vorhanden. Es wurden bestimmt in 100 Theilen [...]