Original paper

Beitrag zur Kenntniss der Gattung Quenstedticeras.

Weissermel, Waldemar

Kurzfassung

Die Arteintheilung der jetzt als Quenstedticeras zusammengefassten Ammoniten-Gruppe ist von den verschiedenen Forschern, die sich mit ihr beschäftigt haben, in verschiedener Weine ausgeführt worden. Quenstedt vereinigte fast alle hierhergehörigen Formen, zusammen mit einem Theile von A. cordatus, als A. Lamberti in einer Art, in der er verschiedene Varietäten unterschied, und bekämpfte die Auffassung D'Orbigny's, der A. Lamberti, A. Mariae und A. Sutherlandiae trennte. Römer sprach gleichfalls nur von A. Lamberti and versah einen Fund von Breslau mit dem Zusatz: dicke Varietät. Nikitin begrenzte die von Hyatt aufgestellte Gattung Quenstedticeras näher und zerlegte sie in die Arten Qu. Lamberti Sow., Qu. Leachi Sow., Qu. rybinskianum Nik. und Qu. Mologae Nik., die eine vom hochmündigsten Qu. Lamberti zum breitesten Qu. Mologae fortlaufende Reihe bilden sollten. Als weitere Arten rechnete er hinzu Qu. Mariae D'Orb. und Qu. Sutherlandiae Murchison. Lahusen zog noch Lekenby's A. vertumnus und Eichwald's A. carinatus zu derselben Gattung. Sintzow sonderte von Qu. Lamberti die am dichtesten berippten Formen als Qu. flexicostatum Phill. V. Siemiradzki trennte eine weitere breitrückige Art mit der Bezeichnung Qu. pingue Quenst. ab. Jentzsch erwähnte die von den russischen Forschern getrennten Arten als Ausbildungsformen von Qu. Lamberti, Schellwien versuchte sechs Arttypen in den Geschieben zu fixiren, sprach sich jedoch für die Einziehung mehrerer Arten aus. Man hätte demnach die Quenstedticeren Russlands und der ostpreussischen Kelloway-Geschiebe auf folgende 10 Arten zu beziehen: Quenstedticeras Lamberti Sow., Qu. Sutherlandiae Murch., Qu. flexicostatum Phillips, Qu. Leachi Sow., Qu. Mariae D'Orb., Qu. vertumnum Lekb., Qu. Mologae Nik., Qu. rybinskianum Nik., Qu. carinatum Eichw., Qu. pingue Qu.