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Mittheilung über die, neue Landeshöhenaufnahme in 1 : 2500 und die Herausgabe einer Höhencurvenkarte Württembergs in 1 : 25 000.

Regelmann

Kurzfassung

Das Königl. Württembergische Statistische Landesamt hat in den Jahren 1863-1893 eine geologische Specialkarte Württembergs in 1 : 50 000 herausgegeben. Der Schichtenbau des württembergischen Landes ist dadurch in recht eingehender und sorgfältiger Weise dargestellt. Der Fortschritt der Wissenschaft kann derzeit nur im krystallinen Grundgebirge und im Quartär eine Verbesserung der Kartirung wünschen. Auch die Lagerungsverhältnisse sind durch zahlreiche trigonometrische Höhenbestimmungen festgelegt, denn es wurden über 27 000 Höhenpunkte - darunter viele Formationsgrenzen - im Interesse der geologischen Specialkarte gemessen, was auch der Landestopographie sehr zu Statten kam. Gerade diese innige Verbindung zwischen Geologie und Topographie hat in Württemberg seit längerer Zeit fruchtbringend gewirkt, wie aus den Kartenwerken, den Oberamts- und Landesbeschreibungen genugsam hervorgehen durfte. Sie ist insbesondere von dein um die geognostische Specialkarte Württembergs hochverdienten Ingenieur-Topographen Hauptmann H. Bach betont und praktisch bethätigt worden. Sein Grundsatz war: "Die äussere Oberflächenform ist durchaus abhängig von dem inneren - Schichtenbau". Diese Anschauung ist bei uns nun traditionell geworden und hat auch in der Organisation des Kgl. Statistischen Landesamts einen - wie ich glaube - sehr glücklichen Ausdruck gefunden. Dieser Behörde ist bekanntlich sowohl die topographische als die geologische Landesaufnahme unterstellt. Seit dein Jahre 1889 ist nun die genannte Behörde dazu übergangen, eine Landes-Höhenaufnahme in 1 : 2500 bearbeiten zu lassen, welche gewiss auch in den Kreisen der deutschen Geologen lebhaftem Interesse begegnet. Weiss doch niemand eine gute kartographische Grundlage mehr zu schätzen, als der praktische Feldgeologe!