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Beiträge zur Kartirung der quartären Sande.

Schroeder Van Der Kolk, J. L. C.

Kurzfassung

Einleitung. Die Kartirung des Quartärs ist bekanntlich in den Niederlanden sehr schwierig infolge des Vorherrschens der Sandgebiete, wo häufig gar keine Fossilien, ja selbst nicht einmal Grand gefunden wird. Und doch, wie es schon die Agronomie lehrt, sind diese Sande nicht gleichwertig, also doch wohl verschiedenen Ursprungs. Die Sande können ja diluvial oder auch alluvial sein; unter den diluvialen dürfen wir entweder skandinavische oder auch südliche Sande erwarten, weiter noch Sande, welche in der späteren Diluvialzeit von den Hügeln herabgespült sind, und solche, welche man als diluvial-fluviatil bezeichnen dürfte, und schliesslich noch die rein alluvialen Gebilde. Es versteht sich, dass die Aufgabe des kartirenden Geologen durch diese vielen Sande in hohem Maasse erschwert wird. Besonders stark empfand ich diese Schwierigkeit bei der Kartirung der sandigen Umgebung Deventers. Nach Staring hätten wir es hier mit von den Hügeln herabgewaschenem Sande zu thun, nach Lorié wäre dagegen diese Ebene diluvial-fluviatilen Ursprungs. Wenn nun auch die Meinung Staring's zweifelsohne schwerwiegend ist, so blieb es doch immerhin erwünscht, eine sichere Entscheidung zu treffen. Schon Staring sagt: "Weder in der mineralogischen Zusammensetzung der Sande, "noch in der Farbe oder auch in der Korngrösse ist ein merk-"licher Unterschied zwischen den verschiedenen Diluvialabtheilun-"gen zu spüren. Wahrscheinlich jedoch werden sich bei einem "genauen und vergleichenden Studium wohl Merkmale finden, "welche mit dem verschiedenen Ursprung in Zusammenhang stehen "werden."