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Ueber einige von Goldfuss beschriebene Spatangiden.

Schlüter, Clemens

Kurzfassung

I. Schizaster lacunosus Goldf. sp. Die Art bat manchfache Deutungen erfahren, wie ihre vielen Bezeichnungen darthun: Spatangus lacunosus Goldfuss. Petr. Germ. 1829 [Micraster Goldfussi L. Agass. Prodr.] Spatangus crassissimus Desmoul. Schizaster Goldfussi L. Agass. Catal. System. Hentiaster amplus Des. Catal. rais. Hemiaster lacunosus D'Orb. Pal. franç. Opissaster amplus Pom. Class. méth. Proraster lacunosus Lamb. Mon., aber anscheinend ist nach Goldfuss keine Ocularinspection des Originals wieder vorgenommen worden. Goldfuss lagen bei Darstellung der Art zwei Gehäuse vor. Das eine derselben befindet sich in Bonn, das zweite scheint verloren zu sein, da es weder in Bonn, noch, zufolge brieflicher Mittheilung von Herrn Von Zittel, in München aufgefunden werden konnte. Das einzige noch vorhandene Gehäuse, etwas verdrückt, wie man am Peristom und am Ambulacral-Scheitel wahrnimmt, ist von mittlerer Grösse, ungefähr so breit (41 mm) wie lang (44 mm), vorn gerundet mit Randausschnitt, hinten verengt und (von oben gesehen) zugeschärft. Die Oberseite ist hinten sehr hoch (30 mm) und fällt mit starker Neigung nach vorn hin ab. Die grösste Höhe liegt zwischen Scheitel und Hinterrand, in der Mitte eines scharfen bogenigen Kieles, unter dessen vorspringendem Ende das Periproct liegt. Die grösste Breite liegt etwas vor der durch den Ambulacral-Scheitel gelegten Ebene. Die Unterseite vorn (etwas verdrückt) flach gewölbt und vor dem Peristom kaum eingesenkt, hinten stärker bombirt.