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Eine geologische Reise in das südliche Randgebirge (Jaila Dagh) der taurischen Halbinsel.

Toula, Franz

Kurzfassung

Fast ein Jahrzehnt ist dahin gegangen, seit ich im Verfolge meiner vergleichenden Studien über den Verlauf des Balkan-Systemes die Krim, diese Perle des russischen Weltreiches, unter ungemein günstigen Bedingungen zu bereisen so glücklich war. Durch die Empfehlungen Sr. Excellenz des Herrn General Nikolaus Baron Kaulbars wurde mir die Reise ungemein erleichtert. In der Person meines nunmehr als Professor in Dorpat thätigen Freundes Nik. Andrussow gewann ich aber einen ebenso unermüdlichen wie liebenswürdigen Begleiter auf allen meinen Touren, die mir, als des Russischen Unkundigem, durch seine hingebende Bereitwilligkeit so recht eigentlich ermöglicht wurden. Längst (1890) habe ich die Tagebuchnotizen zurecht gelegt, ihre Veröffentlichung jedoch in der Hoffnung immer wieder verschoben, die Bearbeitung meiner Ansammlungen vornehmen zu können. In der That gelang es mir jedoch nur, meine in den hellen Tithonmergeln bei Feodosia gemachten Aufsammlungen durch Herrn Dr. K. A. Weithofer einer Durchbestimmung zugeführt zu sehen, der gleichzeitig auch die von Biassala mitgebrachten Neocomfossilien in einer Notiz besprach. - Da ich auch heute noch nicht absehe, bis wann ich meinen Plan zur endlichen Durchführung werde bringen können, möchte ich wenigstens jene Tagebuchblätter zur Herausgabe bringen als eine Dankesäusserung an alle Jene, welche meine Reise ermöglichten, wobei ich vor Allem der Unterstützung gedenke, die mir von Seiten des hohen Ministeriums für Cultus und Unterricht durch Se. Excellenz den Herrn Minister Dr. Paul Freiherrn Gautsch Von Frankenthurn geworden ist.