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Das Triasgebiet von Hallein.

Schlosser, Max

Kurzfassung

Das Vorkommen von Triasfossilien in der Halleiner Gegend ist schon seit geraumer Zeit bekannt, und fehlen insbesondere die in Dürrnberg so häufigen Platten mit Monotis salinaria wohl in keiner bedeutenderen deutschen oder österreichischen Sammlung. Trotzdem haben bis jetzt von allen dort vorkommenden Versteinerungen lediglich die Brachiopoden sowie einige wenige Ammoniten eine genauere Besprechung bezw. Beschreibung erfahren, während auch nur annähernd vollständige Fossillisten zur Zeit noch nicht vorliegen. Mit dem benachbarten Salzkammergut kann sich dieses Gebiet freilich weder hinsichtlich der räumlichen Ausdehnung und Mächtigkeit seiner Triasbildungen, noch auch bezüglich der Artenzahl und Schönheit seiner Fossilien messen, allein immerhin verdient es doch etwas mehr Beachtung, als ihm bisher zu Theil geworden ist, vor Allem schon deshalb, weil es, abgesehen von dem übrigens geologisch ohnehin dazu gehörigen Kälberstein bei Berchtesgaden, der am weitesten nach Westen vorgeschobene Posten der Hallstätter Triasfacies ist und ferner auch deshalb, weil sich hier doch mit annähernder Sicherheit eine wirkliche Schichtenfolge feststellen lässt, was im Salzkammergut mit noch grösseren Schwierigkeiten verbunden zu sein scheint. Gerade in dieser Beziehung bringen auch die sonst so viel Neues bietenden Aufnahmeberichte von A. Bittner nicht die volle wünschenswerthe Auskunft.