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Bemerkungen zu der Cathrein'schen Arbeit: Dioritische Gang- und Stockgesteine aus dem Pusterthale.

Salomon, Wilhelm

Kurzfassung

In der im Titel citirten, vor Kurzem in dieser Zeitschrift erschienenen Arbeit A. Cathrein's wird mir der Vorwurf gemacht, dass ich "in Folge Unterschätzung der petrographischen und geologischen Untersuchungen Lechleitner's zur irrigen Meinung gelangt zu sein scheine, dass die Vahrner und Valsuganaër Gesteine "unbedeutend" und "geologisch zu wenig bekannt" seien". Ferner heisst es an derselben Stelle: "Salomon aber theilt mit, das Gestein von Roncegno in Valsugana sei kein "Syenit", sondern Quarzglimmerdiorit, was doch Lechleitner früher schon ausgesprochen hatte." Endlich wird mir auf pag. 264 vorgeworfen, dass ich "die Mittheilungen Lechleitner's über Porphyritgänge in der Umgebung von Pergine und Levico unerwähnt lasse". Die betreffenden Untersuchungen Lechleitner's sind in Tchermak's Mittheilungen, XIII, 1892, p. 1-17 und in den Verhandlungen der k. k. geol. Reichsanstalt zu Wien, 1892, p. 277-280 mitgetheilt. Dass ich diese in mancher Hinsicht interessanten und verdienstvollen Arbeiten nicht unterschätze, dürfte wohl schon daraus hervorgehen, dass ich die eine von ihnen im Jahre 1893 als damaliger Schriftleiter der Sansoni'schen Zeitschrift "Giornale di Mineralogia, Cristallografia e Petrografia" einer im Verhältniss zu dem verfügbaren Räume ausführlichen Besprechung unterzogen habe. Ebenso dürfte dadurch, sowie durch eine Anmerkung einer späteren Arbeit von mir auch objectiv der Nachweis geben sein, dass ich die Lechleitner'schen Arbeiten kannte.