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Zur Kenntniss der Gattung Joufia.

Boehm, Georg

Kurzfassung

In dieser Zeitschrift, Bd. IL, 1897, p. 180 habe ich eine neue Gattung Joufia beschrieben. Ich fand sie in zahlreichen Exemplaren in einem Kalksteinbruch in der Nähe von Maniago in Venetien. Allein die besten Stücke, die ich zur Zeit beobachtete, waren so schwer, dass mein Begleiter und ich nur je ein Exemplar mitnehmen konnten. Inzwischen ist mir ein reiches Material zugegangen, das zu den nachfolgenden, kurzen Bemerkungen Anlass giebt. Ich bitte, bei denselben freundlichst die frühere Darstellung, 1. c. t. V, f. 3a-c; t. VI mit berücksichtigen zu wollen. Mehrere der neuen Stücke zeigen eine etwas eigentümliche Erhaltung. Bei ihnen liegt der Steinkern der Höhle 1. c. t. 6 vor, der noch von einem Reste der Schalensubstanz umgeben ist. Am Rande des Steinkerns sitzt, wie das Dach eines Schirmes, der breite perforirte Saum, der 1. c. t. 6 dargestellt ist. Bei anderen Stücken ist am Steinkern mehr von der Schalensubstanz vorhanden. Damit erscheint auch alsbald das Kanalsystem, das sich von der Oberfläche des breiten Saumes nach dem Wirbel erstreckt. Die Kanäle liegen entweder als Hohlräume vor oder sind durch Gesteinsmasse ausgefüllt. In letzterem Falle laufen sie wie schlanke Stäbe parallel vom Saume zum Wirbel. Man sieht sowohl die Kanäle wie auch ihre Ausfüllungen in vorzüglicher Erhaltung auf der umstehenden Zeichnung. Endlich liegen noch Stücke vor, die dem 1. c. t. 6 abgebildeten Originale entsprechen.