Original paper

Ueber eine Bohrung bei Bleckede.

Ochsenius, C.

Kurzfassung

In einem Bohrloch bei Rosenthal unweit Bleckede a. d. Elbe ist bei 275 m Teufe eine schwache Soole erbohrt worden. Ihr Gehalt beträgt 3 pCt. Chlornatrium, Kali war nicht einmal mikrochemisch darin nachzuweisen. Sie entstammt dem Unter-Oligocän, bildet also dasselbe Vorkommen wie das im Admiralitätsgarten Berlins. Bei 331 m trat fester Kreidesandstein auf, bei 342 m Salzthon (mit Gypsgehalt und Chlornatrium).