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Neue Aufschlüsse bei der Sachsenburg an der Unstrut

Henkel, Ludwig

Kurzfassung

Die Gegend der Sachsenburg an der Unstrut (Grenze der Blätter Kindelbrück und Schillingstedt der geologischen Specialkarte) gewahrte immer schon eine schöne Uebersicht über den allgemeinen Aufbau des Buntsandsteins und Muschelkalks. Durch Anlage eines Fahrweges sind jetzt auch neue Aufschlüsse geschaffen worden, die Über manche Einzelheiten interessante Beobachtungen gestatten. Bei der Oberburg deuten halbverschüttete Steinbrüche und zahlreiche herumliegende Brocken das Ausstreichen des Terebratula-Kalkes (Schaumkalkzone gamma) an. woraus die Burg auch erbaut ist. Auf dem neuen Fahrweg nach der Nordseite herabsteigend, sieht man dann von oben nach unten folgendes Profil: a. Ungefähr 15 m Wellenkalk. b. Ein dünnes Bänkehen von conglomeratischem Kalk, stellenweise durch Verschwinden der Gerölle unkenntlich werdend. c. 10 cm durch und durch gelber Kalk. [...]