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Zur Gattung Caratomus

Schlüter, Clemens

Kurzfassung

A. Arten-Beschreibung. 1. Caratomus circularis sp. n. Taf. XI, Fig. 1-4. Maasse in Millimetern: I. II. III. IV. Länge 6 8 9 10 Breite 6 8 9 10 Höbe 4 5 5 5. Gehäuse klein, von kreisförmigem - ausnahmsweise leicht fünfseitig gerundetem - Umriss, etwa halb so hoch wie weit; nicht oder kaum sichtbar geschnabelt; Rand gerundet, dick. Unterseite plan, bei einigen Exemplaren gegen das Centrum hin am ein Geringes eingesenkt. Oberseite flach gewölbt, meist gleichmässig, an einigen Gehäusen hinter dem Scheitel ein wenig höher, als vor demselben. Scheitelschild etwas excentrisch nach vorn gelegen, mit 4 Ovarial-Oeffnungen, von denen die beiden hinteren weiter auseinander stehen, als die vorderen. Das kleine, nicht ganz in der Mitte gelegene Peristom fast kreisförmig, nur wenig schräg gezogen. Das Periproct grösser, mehr oder minder deutlich gerundet dreiseitig, zum grösseren Theile auf der Unterseite, mit einem kleineren am Rande gelegen und nicht oder kaum vorspringend. Ambulacra nur ausnahmsweise sichtbar. Auf der Oberseite, in der Nähe des Scheitels, zeigen die Gänge 5 oder 6, weiter als die Breite eines Ganges entfernt stehende Porenpaare, von etwas schräg gestellten Poren (welche an einem Gehäuse eng, an einem anderen weit sind), während sich dieselben weiter unterhalb anscheinend einzeilig ordnen, dagegen in der Nähe des Peristoms kleinporige and schräger gestellte Paare bemerkt werden. Ornamentik. Gut erhaltene Gehäuse sind völlig bedeckt mit feineren und gröberen Granulen; zwischen diesen angekerbte, nicht mammelonirte, eingesenkte Stachelwärzchen; auf der Oberseite nur spärlich, auf der Unterseite reichlicher, mit Ausnahme des Interambulacrums zwischen Peristom und Periproct. Bemerkung: Ueber die Verwandtschaft mit Caratomus tenuiporus ist bei diesem selbst die Rede.