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Das Altersverhältnis der Stufen epsilon und xi des weissen Jura

Schmierer, Theodor

Kurzfassung

Quenstedt hat in seinem ,Flötzgebirge" den oberen weissen Jura in Schwaben mit den Buchstaben ,epsilon" and ,xi" bezeichnet. Er kennzeichnete damit beide Glieder als geologisch selbständige Stufen: die ,schlammfreien ungeschichteten Felsenkalke" (epsilon) und die ,Krebsscherenkalke" (xi). An dieser Ansicht hat Quenstedt in allen seinen Werken festgehalten und die geologische Selbständigkeit jedenfalls des grössten Teils der beiden Stufen betont. Wenn er auch über die Stellung gewisser Grenzglieder, der ,Korallenkalke" und der ,Oolithe", Zweifel ausgesprochen hat, über das Altersverhältnis der Haupt-, d h. der ihrer Mächtigkeit nach die Stufen am meisten bezeichnenden Glieder, der ,plumpen Felsen- oder Massenkalke" (Marmor, Zuckerkorn, Dolomit), und der Krebsscherenkalke war er nie im Zweifel. So schreibt Quenstedt ,Diese Oolithe scheinen zwar mitten zwischen den Sternkorallenfeldern und den folgenden Krebsscherenkalken aufzutreten, dennoch ist es nicht möglich, mit Sicherheit ihr Lagerungsverhältnis zu ermitteln. Wir müssen sie daher zur Zeit noch mit den kieseligen und schueeweissen Kalken ungefähr parallel halten, doch so, dass sie unter allen die oberste Lage einnehmen, durch ihre mächtige Entwicklung (100 Fuss und darüber) aber die darunter fliegenden Glieder beträchtlich schmälern." Berücksichtigen wir die kleinen Ansichtsänderungen über das gegenseitige Altersverhältnis der Oolithe und Korallenkalke nicht, nach welchen Quenstedt bald den ersteren, bald den letzteren die oberste Stellung in epsilon anweist, bald beide parallelisiert, so ist nach ihm das Altersverhältnis von weiss-Jura epsilon und xi folgendes: