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Die Beschaffenheit des Apikalfeldes von Schizaster und seine geologische Bedeutung

Tornquist, Alexander

Kurzfassung

Bei der Durchmusterung der Echinidengattung Schizaster wurde ich auf eine bemerkenswerte Polymorphie, welche sich in der Ausbildung des Apikalfeldes bei den verschiedenen Arten dieser Gattung vorfindet, aufmerksam. Nachdem ich diesem Verhältnis durch die in Betracht kommende Literatur und an einem größeren recenten und fossilen Material nunmehr nachgegangen bin, kann im folgenden gezeigt werden, daß die verschiedene Ausbildung des Apikalfeldes bei dieser Gattung drei verschiedene phylogenetische Stadien darstellt, welche einerseits in interessanten Beziehungen zu einander stehen, die andererseits aber auch ein Kriterium abgeben, um das Alter tertiärer Echinidenfaunen zu bestimmen. Diese drei Ausbildungen des Apikalfeldes bei Schizaster sollen als das asymmetrische, das symmetrisch zweiporige, und das symmetrisch vierporige bezeichnet werden. Ihre Charakteristik ist folgende: 1. Der asymmetrische Typus. Typus: Schizaster fragilis D. u. K. Das Scheitelschild von Schizaster fragilis D. u. K. ist im Jahre 1874 von Lovén sehr genau dargestellt worden; diese Abbildung ist auf Taf. XVaFig. 3 von mir wiedergegeben. Die Asymmetrie dieses Scheitelschildes wird dadurch hervorgerufen, daß nur drei Genitaltäfelchen vorhanden sind und damit nur drei große Genitalporen im Apikalfeld auftreten. Wie bei allen Schizaster-Arten besitzt das unpaare Interambulakrum keine Genitalpore vor seinem Ende; ja die hier zu erwartende Genitaltafel ist vollkommen obliteriert.