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Anlagen. Bericht über die in Verbindung mit der Allgemeinen Versammlung ausgeführten Exkursionen.

Sauer, Adolf

Kurzfassung

a. Vor der Versammlung. Die dreitägige Vorexkursion, unter Mitwirkung von K. Regelmann, von A. Sauer geleitet, bewegte sich in dem württembergischen und angrenzenden badischen Schwarzwalde zwischen Freudenstadt, Kniebis, Rippoldsau, Schapbach, Peterstal, Oppenau, Allerheiligen, Ruhstein, Baiersbronn und verfolgte einen doppelten Zweck, einmal den Teilnehmern ein tektonisch interessantes Gebiet, das Schwarzwälder Rumpfgebirge mit seiner Gliederung in eine krystalline Kernmasse von äußerst komplizierter Zusammensetzung und in das mächtig überlagernde Deckgebirge vorzuführen, und gleichzeitig ihnen Gelegenheit zu geben, ein durch landschaftliche Schönheiten, durch seine mannigfaltige wie charakteristische topographische Gestaltung, durch seine eigenartigen bodenkulturellen Verhältnisse (Reuthebergwirtschaft), Besiedelungsweise und Bevölkerung merkwürdiges Gebiet kennen zu lernen. Die Exkursion wurde vom herrlichsten Wetter begünstigt. Die Zahl der Teilnehmer betrug 36. Zur allgemeinen Orientierung über die geologischen Verhältnisse des Gebietes sei folgendes vorausgeschickt. Das in Betracht kommende Gebiet liegt in jener Grenzregion, wo das württembergische Stufenland - das Neckarland - in den Schwarzwald übergeht, wo an Stelle der zum Neckarsystem gehörenden, östlich gerichteten, wenig eingetieften, flachhängigen Folgetäler nördlich und nordwestlich gerichtete, schluchtartig tief eingerissene Täler treten (große und kleine Einzig, Wolf, Forbach, Murg, Rench u.a.), die mit ihren zahlreichen Verzweigungen ein überaus wechselvolles, den geologischen Aufbau meist scharf ausprägendes Relief geschaffen haben. Dem von Osten kommenden Beobachter erscheint die Grenze zwischen württembergischem Stufenlande und Schwarzwalde ganz unscharf;