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Chemische Beziehungen einiger melilithhaltiger Basalte.

Becker, Ernst

Kurzfassung

Gelegentlich der petrographischen Besprechung des Basaltes vom Wartenberg bei Geisingen wurden dessen stoffliche Eigenschaften von allgemeinen Gesichtspunkten aus behandelt. Der Wunsch, jene Arbeit noch vor den Herbstferien 1906 in Druck zu bringen, und das damals noch nicht endgültig festgestellte Resultat der Ton Herrn Professor M. Dittrich ausgeführten, aber dort inzwischen mitgeteilten Analyse bildeten die Veranlassung, eine erforderlich werdende nähere Besprechung einem eigenen Abschnitt vorzubehalten. An Hand der fertiggestellten Analyse ergab sich für mich nicht so sehr die Notwendigkeit, auf die früheren Ausführungen ergänzend zurückzugreifen, als vielmehr den Wartenberg-Basalt bezüglich seiner chemischen Beschaffenheit in Vergleich mit bisher bekannt gewordenen Analysen anderer melilithführender Basalte zu bringen. Diese Aufgabe drängte sich mir um so mehr auf, als ich zu meinen, im Gegensatz zu Grubenmann, auf Grund der mikroskopischen Befunde aufgestellten Behauptungen alles glaube beibringen zu müssen, was jene meine Auffassung zu widerlegen oder zu bestätigen geeignet sein möchte. So waren mir von vornherein Zweifel an der Richtigkeit der Grubenmannschen Analysen aufgestiegen, wie ich sie in der vorgängigen Arbeit dargelegt habe. Damals war ich aber auch in der angenehmen Lage, infolge Mitteilung des Herrn Professor Grubenmann meine Einwände durch sein schriftliches Anerkenntnis gestützt zu wissen.