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Dwykakonglomerat in Deutsch-Südwestafrika.

Range, P.

Kurzfassung

Der wirtschaftlich wertvollere Teil des deutschen Namalandes baut sich vorzugsweise auf Tafelbergschichten auf, deren Stratigraphie naturgemäß das wissenschaftliche Interesse der in diesen Gebieten arbeitenden Geologen im höchsten Maße in Anspruch nimmt. Ausführlichere geologische Studien über den Süden des Schutzgebietes sind bisher nicht vorhanden. Schenk hat einen kursorischen Überblick über den Aufbau der Tafelbergformation - von ihm Namaformation genannt und der Kapformation in dem benachbarten englischen Gebiet parallelisiert - gegeben. Seine Gliederung umfaßt aber nur den Westen des Namalandes, etwa bis zum Fischfluß. Bereits im November und Dezember vorigen Jahres hatte ich bei einer Bereisung des Baiweges bis Keetmanshoop Anzeichen von jüngeren Schichten bemerkt, die jedenfalls nicht mehr zur Kapformation gehören konnten. Im Februar 1907 weilte ich einige Tage am Fischfluß unterhalb des Baiweges und bemerkte dort gleichfalls Schichten, in denen sich schwache Konglomeratlagen befanden. Wegen der Unsicherheit des Geländes konnte ich der Sache damals nicht weiter nachgehen. Etwa einen Monat später erhielt ich einen Brief von Dr. Lotz, er vermute im Bezirk Keetmanshoop Karrooformation. Das war nach Lage der Dinge anzunehmen; es handelte sich vor allem aber darum, ob die unteren Grenzhorizonte derselben, eben die Dwyka-Schichten, auch in unserer Kolonie vorhanden seien oder nicht, und ob damit eine Parallelisierung unserer Horizonte mit denen des Kaplandes möglich sei, was bei dem fast völligen Fehlen paläontologischer Beweismittel sonst immerhin schwierig erschien. Im Juli 1907 ging ich zu einer Orientierungsbereisung von Keetmanshoop nach Gibeon.