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Bemerkung zu der Mitteilung des Herrn Hans Stille: Das Alter der Kreidesandsteine Westfalens.

Andrée, K.

Kurzfassung

Auf S. 18 dieser Monatsberichte hat Herr Hans Stille neben anderen Fachgenossen auch mir vorgehalten, den roten ,Gaultsandstein" von Altenbeken in das Untere Albien gestellt zu haben. Herr Stille stützte sich dabei, wie er mir auf eine Anfrage freundlichst mitteilte, auf zwei Absätze meiner Dissertation von 1904, die ich hier wörtlich anführen will, um das Irrtümliche seiner Angabe festzustellen. Ich schrieb (a. a. O. S. 25) im zweiten Absätze der Charakterisierung des Neocom- oder Teutoburger Wald-Sandsteines bei Iburg: ,Die Gesamtmächtigkeit des Sandsteines beträgt anscheinend gegen 200 m und ist so um vieles größer als in der Gegend von Altenbeken, wo Stille 60-65 m (Neocom-Sandstein + ,Gaultsandstein") angab." Gerade die eingeklammerten Worte dürften zur Genüge zeigen, daß nur die Mächtigkeiten der Sandstein-Facies beider Gegenden verglichen werden sollten, und daß die geringere Mächtigkeit bei Altenbeken stratigraphisch mehr umfaßte als die größere in anderen Teilen des Bergzuges, ein Umstand, durch welchen das Anschwellen der Mächtigkeit des Neocom-Sandsteines nach Nordwesten zu um so mehr hervortreten mußte. Wenn ich dann weiterhin (a. a. O. S. 36) nach Anführung meiner auf Valanginien, Hauterivien und Unterstes Barrêmien hinweisenden Funde als Resultat meiner Untersuchungen über den stratigraphischen Umfang der Sandsteine bei Iburg angab: ,Jüngere Horizonte des Barrêmien sowie Aptien ließen sich durch Fossilfunde nicht nachweisen; doch ist es nicht unwahrscheinlich, daß selbst das Untere Albien noch durch die Facies des Teutoburger Wald-Sandsteines vertreten wird, zumal da unmittelbar über dem letzteren nach den Auf- schlüssen in Hankenberger Bahneinschnitte Tone anscheinend schon des Oberen Albien folgen so galt dieses Resultat eben nur für die Iburger Gegend, und ist es, mir wenigstens nicht ersichtlich, wo in diesen beiden Absätzen, auf die Herr Stille sich bezieht, eine Einstellung des Gault-Sandsteines von Altenbeken m das Untere Albien erfolgt sein soll.