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Nochmals die Plänerschotter.

von Koenen, A.

Kurzfassung

In den mir soeben zugegangenen Monatsberichten Nr. 5/6 finde ich einen Brief des Herrn Grupe ,das Glazialdiluvium und die Plänerschotter des Leinetals", worin er Widerspruch erhebt gegen meine kurze Zurückweisung seiner langen Ausführungen in Nr. 12 dieser Monatsberichte pro 1909 über das Alter der Plänerschotter, die ich von den Terrassenschottern scharf getrennt habe. Wenn er jetzt sagt, er ,könne nicht einsehen, daß die auf beiden Seiten am Rande der Talaue als gleich hohe Terrassen entwickelten Schotter auf der linken Talseite jungdiluvial, auf der rechten, östlich Gronau, bei Eimsen und Wettensen präglazial oder frühglazial sein sollen", so kann ich nur nochmals bedauern, daß Herr Grupe über diese Verhältnisse Ansichten äußert, ohne sie selbst näher untersucht zu haben. Die Plänerschotter liegen bei Eimsen und in Wettensen nicht in gleichem Niveau wie die Terrassenschotter der linken Talseite, sondern 15 - 20 m über der Talsohle und sind am Tal, ebenso wie bei Gronau, durch die Talerosion abgetragen; sie sind recht verschieden von den am Gehänge angelagerten, meist durch Lehm verhüllten, deutlicher geschichteten Flußschottern. Die bezüglichen Folgerungen des Herrn Grupe über das Alter der Plänerschotter beruhen daher auf unrichtigen Annahmen und sind somit unbegründet, so daß ich meine Ansichten über die Plänerschotter aufrecht erhalten muß. Weit weniger wichtig ist für mich die Behauptung des Herrn Grupe, daß die Leineterrasse großenteils von einer Grundmoräne bedeckt sei. In seinem ersten Aufsatz hatte er die von Menzel gut beschriebenen und richtig gedeuteten oberen tonigen Schichten in den Kiesgruben nordwestlich von Gronau als Grundmoräne angeführt. Dies trifft aber nicht zu; es sind ,verlehmte Schotter" oder ,Abschwemmassen".