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Das sogenannte Marsilidium Schenk

Zobel

Kurzfassung

In seiner ,fossilen Flora der nordwestdeutschen Wealdenformation" veröffentlichte Schenk 1871 Abbildung und Beschreibung eines Pflanzenrestes, der nach ihm aus dem Wealden des Osterwaldes in Hannover stammte, der fossilen Pflanzengattung Sagenopteris nahe stehend schien, unter den rezenten Pflanzen aber mit der Gattung Marsilia viel Übereinstimmendes zeigen sollte und darum Marsilidium genannt wurde (a. a. O. T. V., Fig. 3, 3a). Seitdem ist dieses Marsilidium in allen Handbüchern der Palaeobotanik aufgeführt und besprochen worden. Wir finden es z. B. in Schimpers Traité III, 1874, Taf. 107, Fig. 21, bei demselben Autor in Zittels Handbuch der Palaeontologie II, 1879, S. 155 u. 181. (Hier sagt er, daß das Exemplar an ein Sphenophyllum erinnere, aber zu einem Vergleich zu unvollständig sei.)