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K. I. V. Steenstrup

Wahnschaffe

Kurzfassung

K. I. V. Steenstrup, ein Neffe des berühmten Naturforschers Japetus Steenstrup, wurde am 7. September 1842 in Höstemark Molle in Dänemark geboren, wo sein Vater als Pächter wohnte. Er widmete sich ursprünglich dem pharmazeutischen Studium, wurde jedoch im Jahre 1866 als Assistent am Mineralogischen Museum in Kopenhagen angestellt und erhielt als solcher Gelegenheit, in Grönland Untersuchungen und Sammlungen auszuführen, die die Hauptarbeit seines Lebens bilden sollten. Im ganzen hat er neun Reisen dorthin unternommen, auf denen er geologische, archäologische und topographische Forschungen ausführte und reiche Sammlungen von Gesteinsproben, Mineralien und Versteinerungen heimbrachte. Leider ist ein Teil dieser Sammlungen bei dem großen Brande des Schlosses Christiansborg im Jahre 1884 zerstört worden. Steenstrup hat längere Zeit in Grönland unter den Eskimos gelebt und er hat dabei die Sitten und Gebräuche dieses interessanten Volkes und die Natur des Landes, vor allein seinen geologischen Bau, das Inlandeis und die großen Fjordgletscher gründlich studiert.