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Exkursion in das Culm von Lenzkirch

von Bubnoff

Kurzfassung

Der Morgenzug brachte die 45 Teilnehmer von Neustadt nach der Station Kappel-Grünwald; hier wurde zunächst die Endmoräne der letzten Eiszeit angesehen. Eine kurze Wanderung durch das Verbreitungsgebiet des Schluchseegranitits führte uns dann zur Lochmühle bei Unter-Lenzkirch, wo in einem Steinbruch das jungkulmische Konglomerat mit eingeschalteten Pflanzenschiefern aufgeschlossen ist. Kurz vorher hatte man noch einen schönen Überblick über die nördliche Staffel des Lenzkircher Grabenbruches und die sie begrenzenden Verwerfungen vom Hochfirst und Pflumberg. Durch Lenzkirch hindurch, wo das Kulmkonglomerat, z. T. schon glazial geschrammt, anstehend mehrfach beobachtet werden konnte, wanderten wir zur Schlichthöhe; dort ist über dem Konglomerat, durch eine schmale Breccienschicht von ihm getrennt, ein fluidaler Quarzporphyr aufgeschlossen.