Original paper

Osar und deren Beziehung zu Kames und Rollsteinfeldern

Philipp, H.

Kurzfassung

Im Anschluß an seine vor zwei Jahren dargelegte Auffassung von der inglazialen Entstehung der Osar berichtet der Vortragende über seine diesjährige Begehung der Aargletscher. Es ließ sich ein neuer Oszug seitlich auf dem Rücken des Oberaargletschers in einer Gesamtlänge von ca. 300 m feststellen. Dieser zerfallt in 2 Teilstücke von ca. 80 bzw. 200 m Länge, von denen das kürzere, tiefer gelegene, nicht in unmittelbarer Fortsetzung des oberen auftritt, sondern um einige Meter seitlich ausgelenkt ist. Die Rücken bestehen aus grobem gerollten Material, das nur oberflächlich von einigen Moränenblöcken bedeckt ist; sie zeigen den geschwungenen Verlauf der Rücken- und Höhenlinie, so daß sie alle äußeren Merkmale der Paar tragen.