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Das Steinheimer Becken

Klaehn, H.

Kurzfassung

I. Teil: Die Tektonik des Steinheimer Beckens. I. Einleitung: Die vorliegende Arbeit ,Die Tektonik des Steinheimer Beckens" ist nur ein Teil einer größeren Abhandlung über dieses Becken. Sie zerfällt in drei Abschnitte: 1. Die Tektonik des Steinheimer Beckens. 2. Die Entstehung der Tertiärschichten von Steinheim. 3. Die palaeobiologischen Verhältnisse des Steinheimer Beckens. Ursprünglich hatte ich beabsichtigt, die Tektonik auch in der weiteren Umgebung Steinheims zu untersuchen. Dies konnte ich aber nur teilweise durchführen. Dazu benötigte ich unbedingt die topographische Karte Heidenheim, die jedoch nicht so bald fertig wurde, als ich gehofft hatte. Deshalb habe ich mich entschlossen, die vorliegenden Ergebnisse jetzt schon dem Druck zu übergeben. Ursprünglich waren die Grenzen der mir gestellten; Aufgabe sehr eng gesteckt. Ihr Ziel sollte die variationsstatistische Untersuchung der Steinheimer Planorben sein. Zu dem Zweck wollte ich von verschiedenen Punkten die Schnecken genau horizontiert sammeln (in Abstanden von 0,10-0,30 m). Da jedoch während und nach der Ablagerung der Schichten Störungen einsetzten, welche in diese einige Unordnung brachten, außerdem aber die Ablagerungsbedingungen während der Sedimentation nicht konstant blieben, wodurch evtl. die beim Absatz der einzelnen Schichten herrschenden palaeobiologischen Bedingungen und ihre. Änderungen erklärt werden könnten, Änderungen, die vielleicht auf die Entwicklung der ,Planorbis multiformis" nicht ohne Einfluß waren, entschloß ich mich, die Stratigraphie, Tektonik und Sedimentpetrographie vor der definitiven Entnahme der Planorbis-Proben genau zu studieren.