Original paper

Geologisches Querprofil durch Thüringen von Suhl über Ilmenau und Weimar nach Halle

Zimmermann, E.

Kurzfassung

Er legte die Handzeichunugdieses Profils, ferner die gleichartige Handzeichnung eines Längsprofils aus der Gegend von Zeitz über Kosen bis in die Gegend von Wiehe, sowie Farbenandrücke der teilweise von ihm bearbeiteten, noch in diesem Jahr seitens der Geologischen Landesanstalt erscheinenden geologischen Übersichtskarten 1 : 200 000 der Blätter Kassel, Fulda, Sondershausen und Jena und die Originalhandzeichnung der gleichen, später erscheinenden Übersichtskarte von Blatt Halle, endlich die zu letzterer Karte gehörigen 1 : 100 000-Blätter Querfurt, Halle, Naumburg und Zeitz in kolorierten Handzeichnungen, letztere vier in doppelter Ausführung: abgedeckt und unabgedeckt, vor und knüpfte daran u.a. folgende Bemerkungen: Das obengenannte Querprofil ist - durch Verlängerung von Weimar bis nach Suhl hin - hervorgegangen aus dem Entwurf zu demjenigen Profil (von Weimar bis Halle), welches der oben gleichfalls genannten Übersichtskarte Halle in deren Maßstab (1 : 200 000 der Langen), aber mit vierfacher Überhöhung beigegeben werden wird. Dieses und das Längsprofil haben ihren besonderen Wert dadurch, daß sie nicht nur auf die Oberflächen aufschlüsse gegründet, sondern auch durch zahlreiche Tiefbohrungen (24 und 14) gelegt und dadurch kontrolliert sind. Sie zeigen vor allem die Gliederung der Trias und des darunter lagernden Zechsteins, das Querprofil außerdem an seinen beiden Enden die Stratigraphie des Rotliegenden, das einerseits (bei Halle) außer dem Oberrotliegenden nur aus dem mächtigen Älteren und Jüngeren Porphyr und einer sedimentären Zwischenschicht aufgebaut ist (das Profil reicht nicht bis zu der ebenfalls sedimentären Sennewitzer Deckschicht), anderseits (im Thüringer Wald) aus zahlreichen und sehr verschiedenartigen, sehr sauren bis sehr basischen, im Vergleich zu Halle viel weniger mächtigen Eruptivlagern und mancherlei Tuffen und Sedimenten gebildet ist. ...